14:00 Uhr

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vortrag

/// ca. 1h

haus A | raum 101

Wahrnehmungsorientierte Lichtplanung

Licht ist essentiell. Licht ist poetisch. Licht sorgt für Atmosphäre – und für Orientierung

Menschen setzen Beleuchtung seit jeher als Gestaltungswerkzeug ein, um Räume zum Wohlfühlen zu schaffen. ERCO versteht Licht als vierte Dimension der Architektur. Das bedeutet, Licht eine eigene Gestaltungsfunktion zuzugestehen: Es modelliert Räume und Objekte durch unterschiedliche Helligkeitsniveaus und prägt das nächtliche Erscheinungsbild von Architektur maßgeblich.

Der amerikanische Lichtplaner Richard Kelly (1910-1977) gliederte Licht für eine qualitative Lichtplanung in drei Kategorien: Licht zum Sehen (orig. Ambient luminescence), Hinsehen (Focal Glow) und Ansehen (Play of Brillants). Mit dieser “Grammatik des Lichts” lässt sich Architektur – vom Großraumbüro über die Boutique bis zur Bibliothek – nutzergerecht beleuchten. Die Erfahrung zeigt, dass Beleuchtungskonzepte als besonders gelungen empfunden werden, wenn alle drei Komponenten – Grundbeleuchtung, gerichtetes Akzentlicht und dekoratives Licht – in einem ausgewogenen Verhältnis kombiniert werden. Die “Grammatik des Lichts” bietet einen bewährten Ansatz, um Lichtkonzepte zu analysieren, zu strukturieren und die passenden Lichtwerkzeuge auszuwählen.

/// Termin: Mi. 08.02
Wiebke Goudschaal
Wiebke Goudschaal
Dipl-Ing. Lighting Design
Projektservice | ERCO
www.erco.de
Kai Petersen
Dipl-Ing. Architekt
Projekt Manager | ERCO
www.erco.de